Wir blicken zurück auf ein Jahr paydirekt und schauen einmal, was bisher geschah

Ganz in Soap-Opera-Manier ging am 17.08.2015 paydirekt, das Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken- und Finanzwirtschaft, in eine eher seichte Testphase. Nach einem schleppenden Zuwachs, was sowohl Händler als auch Nutzer anbelangt, sind im Verlauf des nun vergangenen Jahres alle Banken eingestiegen. Zuletzt die Sparkassen im Frühjahr dieses Jahres. Dabei schien die Idee einer deutschen Bezahlplattform, die den Kunden mehr Sicherheit bietet, dies vor allem bezüglich des Datenschutzes, vielversprechend. Nicht nur wir fieberten von der Ideenfindung bis zu Realisierung und Distribution mit. Doch paydirekt wurde zu einer einjährigen Achterbahnfahrt der Gefühle. So verzeichnen die Sparkassen aktuell 450 mit paydirekt gezahlte Einkäufe pro Woche. Ein Trauerspiel. Auch die Implementierung in größeren Onlineshops lässt auf sich warten. Höchste Zeit, Ursachenforschung zu betreiben? Oder ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen? Diese Frage lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beantworten. So gebietet es der Anstand, trotzdem noch keine Kondolenz auszusprechen und stattdessen zunächst das einjährige Jubiläum zu feiern.

In diesem Sinne: Happy Birthday paydirekt. Lass den Kopf nicht hängen. Auch ein guter Wein reift mit den Jahren.

Bildnachweis: Rassco via istockphoto.de

Verfasst von
Anna Stötzer

Aktualisiert am:
18. August 2016 / 14:43 Uhr

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